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Distanzlernen

 

 

Organisatorischer und pädagogischer Plan zum Distanzlernen

 

Unterstützung zur Erstellung eines organisatorischen und pädagogischen Plans zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht in der Wieschhofgrundschule Olfen

Vorwort

Aus den besonderen Umständen, unter denen das Schuljahr 2020/21 stattfinden wird, ergeben sich nicht nur organisatorische, sondern auch pädagogische bzw. didaktisch- methodische Konsequenzen. Lehr- und Lernprozesse müssen in dem Bewusstsein geplant, initiiert und begleitet werden, dass der angepasste Regelbetrieb in Präsenz jederzeit durch Distanzunterricht ergänzt werden kann oder muss.

Nur wenn entsprechend vorausschauend agiert wird, kann die Schule auch außerhalb des regulären Präsenzunterrichts den unterschiedlichen fachlichen und sozialen Bedürfnissen aller Schülerinnen und Schüler gerecht werden, den Kompetenzerwerb gezielt fördern, Leistungsdefizite kompensieren und Lernschwierigkeiten auffangen. Dies kann sowohl im Präsenz- als auch im Distanzunterricht analog oder digital erfolgen.

Unterricht vorausschauend zu planen, bedeutet (nicht nur) im Schuljahr 2020/21, Lernprozesse bewusst so zu gestalten, dass sie didaktisch und methodisch nicht einseitig von der Präsenz im Klassenzimmer abhängig sind. Das lässt sich prägnant in einer didaktischen Maxime formulieren:

Plane den Unterricht stets so, dass er mit möglichst wenigen Änderungen sowohl im Präsenz- als auch im reinen Distanzunterricht oder im Blended Learning lernförderlich umsetzbar ist.

Als Ausgangspunkt dient ein didaktisches Reflexions- und Unterstützungsangebot, das bereits im Mai 2020 veröffentlicht wurde und im Kern aus sechs Impulsen für das Lernen auf Distanz (Axel Krommer, Philippe Wampfler, Wanda Klee) besteht:

1. So viel Empathie und Beziehungsarbeit wie möglich, so viel Tools und Apps wie nötig.

2. So viel Vertrauen und Freiheit wie möglich, so viel Kontrolle und Struktur wie nötig.

3. So viel einfache Technik wie möglich, so viel neue Technik wie nötig.

4. So viel asynchrone Kommunikation wie möglich, so viel synchrone wie nötig.

5. So viel offene Projektarbeit wie möglich, so viele kleinschrittige Übungen wie nötig.

6. So viel Peer-Feedback wie möglich, so viel Feedback von Lehrenden wie nötig.

Wir hoffen sehr, dass die folgende Unterstützung zur Erstellung eines organisatorischen und pädagogischen Plans zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht für Sie konkret und hilfreich ist.

Walburga Henry und Marcel Kolm, Schulamt für den Kreis Coesfeld

 

 

Unterstützung zur Erstellung eines organisatorischen und pädagogischen Plans zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht

Diese Planungshilfe ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil werden Leitgedanken für die Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht formuliert. Der zweite Teil behandelt den Ist-Stand der Schule als Ausgangspunkt für die weiteren Entwicklungsschritte und im dritten Teil wird die konkrete Umsetzung in den Blick genommen.

Leitfragen helfen alle maßgeblichen Aspekte aus den Bereichen Personal, technische Ressourcen, vorhandene Anwendungstools, verfügbare digitale Lernmittel, Schülerausstattung und Kompetenzen der Lehrkräfte, u.a. zu berücksichtigen. Die Planungshilfe enthält Anregungen und konkrete Vorschläge aus der Praxis.

 

1. Unsere Leitgedanken

Die bestehenden Teamstrukturen der kollegialen und professionellen  Zusammenarbeit unserer Teams werden weitergeführt und noch ausgebaut, die bereits seit Jahren bestehenden Teamstrukturen bieten eine optimale Ausgangslage.

Drei Grundsätze verdeutlichen das Leitbild unserer Arbeit in den vergangenen Jahren und für die weitere Entwicklung. Diese Grundsätze spiegeln sich in Bausteinen des Schulprogramms wider. Die Selbstständigkeit der Kinder in den jahrgangsübergreifenden Klassen zu fördern bedurfte der Voraussetzung, die Rolle des Lehrers/ der Lehrerin zu verändern – er/sie trat in den Hintergrund, wurde zum Lernbegleiter.

Seit vielen Jahren gibt es für die Kinder unserer Schule den SLAP- einen Selbst-Lern-Arbeits-Plan. Er ist nötig, damit die Lehrerinnen und Lehrer innerhalb der Klasse einem Teil der jahrgangsübergreifenden Lerngruppe nur sie betreffende Erarbeitungsphasen und damit verbundene Hilfestellungen geben kann. So ist den Kindern das selbstständige Arbeiten nach einer Erklärungsphase gut bekannt. Die Pläne haben für alle verbindliche Grundinhalte, sind aber oft auch zur Förderung individualisiert und differenziert an das einzelne Kind angepasst. Diese Selbstständigkeit im Arbeitsprozess des einzelnen Kindes kann somit gut im Distanzlernen genutzt werden.

Ein weiterer, seit über zehn Jahren von uns verfolgter Leitgedanke ist die Nutzung der digitalen Technik im Schulalltag. So haben die Kinder unserer Schule von Beginn der Schulzeit an den Umgang mit Laptops erlernt. Sie haben vielfältige Programme und deren Anwendung im Regelunterricht kennengelernt, in jedem SLAP gibt es digitale Aufgabenformate, so dass die Nutzung der digitalen Technik unseren Kindern vertraut ist.  

2. Ausgangslage der Schule

Aspekte

Leitfragen

Unterrichts-

entwicklung

Das Lernmaterial wird den Kindern auf verschiedenen Wegen bereitgestellt: Zum einen gibt es das in Papierform zur Verfügung gestellte Material, dass die vorhandenen Lehrwerke mit dem passenden Schülermaterial zum persönlichen Arbeiten in den Klassen unterstützt und ergänzt. Dazu haben die Jahrgangsstufenteams während des Lockdowns im März, April und Mai Padlets für das Distanzlernen erstellt, die auch danach jetzt noch beibehalten wurden. Diese padlets sind auf unserer homepage und unserer facebook- Seite abrufbar. Zudem haben wir für jede Klasse und jede Jahrgangsstufenuntergruppe einen Mailverteiler an alle Eltern erstellt, sodass wir schnell wichtige Informationen an die Eltern weitergeben können. Dieser Emailkontakt kann zukünftig auch als Weg zur Weitergabe der Unterrichtsinhalte und padlets genutzt werden.

Seit über zehn Jahren nutzen wir die Laptops täglich im Präsenzunterricht der einzelnen Klassen, sodass die Kinder unserer Schule die Anwendungsmöglichkeiten gut kennen und relativ selbstständig mit den Geräten umgehen können. Eine Hürde ist die nun in diesem Schuljahr anstehende Umstellung von Laptops auf Ipads. Hier müssen sicherlich die App-Funktionen der einzelnen Programme neu kennengelernt werden. Zudem lässt die Auslieferung auf sich warten. Sicherlich werden wir kollegiumsinterne Fortbildungen generieren, wenn die neuen Geräte in der Schule sind. Dann ist es auch wichtig, die Anwendungen mit den Kindern kennenzulernen, zu erarbeiten und die Anwendungen zu automatisieren. Bisher haben wir die einzelnen Teilbereiche für die Kinder im Medienpass und auf den schuleigenen Zeugnissen dokumentiert. Dieses muss angepasst werden. Unsere Elternschaft ist über den bisherigen Einsatz der Laptops und Whiteboards umfangreich informiert, der konkrete Einsatz wird auf den jeweiligen Klassenpflegschaftssitzungen präsentiert. Die Umstellung auf Ipads wurde mit den Eltern in den Schulpflegschaftssitzungen und Schulkonferenzen der letzten zwei Jahre diskutiert und beschlossen. Sie wurden ebenfalls in diesen Gremien über den monatsaktuellen Stand des Medienentwicklungsplans informiert.

Bereits bekannte Lernmittel unseres Lernens mit dem Laptop sind derzeit Anton, Antolin, Blitzrechnen 1-4 , Lernwerkstatt, Zebra 1-4,  Playway 1 – 4, ……   .

Die momentanen Lernbedingungen der Kinder zuhause in ihren Familien haben wir gerade mit einem Fragebogen abgefragt, diese Abfrageergebnisse kann man folgendermaßen beschreiben:

Wir können unsere Schülerinnen und Schüler aktuell unterstützen, indem wir die Eltern gut informieren, analoges Material als Paket zur Verfügung stellen und dieses wie im Lockdown mit padlets, Erklärvideos, Telefon- und Videokonferenzen mit den Kindern der Klasse oder auch mit einzelnen Familien zum Austausch unterstützen. Leider stehen uns die neuen Ipads noch nicht zur Verfügung, damit auch noch keine Leihgeräte, das wird jedoch in absehbarer Zeit möglich sein, zumal auch über BUT der Kauf von digitalen Endgeräten für Bedürftige über die Kommune  möglich ist. Ob eine  Study-Hall außerhalb der Schule über den Träger einrichtbar ist, wird sicher davon abhängig sein, ob eine externe Aufsicht gestellt werden kann.

Die Elterninformation sollte regelmäßig erfolgen und transparent sein, damit keine Unsicherheiten entstehen und Eltern sich nicht überfordert fühlen, wie es im Lockdown der Fall war. Hier ist es sicherlich auch wichtig, dass mögliche zukünftige Schließungen von einzelnen Klassen maximal 14 Tage dauern. Die Emailkontakte, eine gut aktualisierte homepage und Infos über die Schulfacebook-Seite tragen sicherlich dazu bei.

Zu Beginn des Schuljahres sollte der Fokus also darin liegen, Schülerinnen dabei zu unterstützen verschiedene Kompetenzen auszubauen.

 

 

Organisa-tions-entwicklung

Wie bereits oben beschrieben werden die bestehenden Teamstrukturen der kollegialen und professionellen  Zusammenarbeit unserer Teams  weitergeführt und noch ausgebaut, sie bieten eine optimale Ausgangslage. In der Wieschhofschule wird gleichsinniges Arbeiten in den parallelen Jahrgangsstufen durchgeführt. Die Vorteile dieses Arbeitens sind: Transparentes Lernen, vergleichbare Arbeiten, Planungssicherheit, gemeinschaftliches und kreativeres Vorbereiten, Reflektion und Rückmeldung des eigenen Unterrichts und themenbezogenes Weiterarbeiten im Vertretungsfall. Um dieses zu gewährleisten, wird im Stundenplan einmal pro Woche für jede Jahrgangsstufe eine Stunde geblockt, in der alle LehrerInnen gleichzeitig frei haben. In dieser Stunde treffen sich die jeweiligen LehrerInnen und planen gemeinsam die Unterrichtsinhalte schwerpunktmäßig in Deutsch, Sachunterricht und Mathematik. Dabei wird gemeinsam das Material gesichtet, zusammengestellt und verarbeitet. Im Anschluss an die Unterrichtsreihen wird die Durchführung reflektiert und ggf. überarbeitet. Die Materialien zu den Themen werden alle in der Lehrmittelwerkstatt gesammelt. Auch die Klassenarbeiten und Arbeitspläne werden gemeinsam verfasst. Die jeweils gebildeten Jahrgangsteams entwickeln die einzelnen Unterrichtsreihen, je nach Thema variieren diese zeitlich. Das die jeweiligen Inhalte abbildende Padlet wird auf die homepage gesetzt, sodass es immer möglich ist während des Distanzlernens auf die Inhalte zurückzugreifen. Ansprechpartner für die technische Umsetzung sind Katrin Althoff, Alina Hoffmann, Tobias Hesse und Birgit Jussen. Die Pflege der homepage wird von Petra Deuker übernommen.

Zusätzlich gibt es für jede Klasse und innerhalb der Klasse für jede Jahrgangsstufe einen Mailverteiler, der unter aktiver Mithilfe der Eltern erstellt wurde, sodass jederzeit alle gut informiert werden können. Unter Meldungen auf unserer Schulhomepage kann jederzeit Aktuelles hochgeladen werden, das gleiche gilt für die facebook-Seite der Schule. Somit ist die gesamte Schulgemeinde jederzeit erreichbar. Natürlich bieten wir auch weiterhin die analoge Informationsweise über den kopierten Elternbrief an jedes Kind an.

Personal-

Entwicklung

Die Personalsituation an den Schulen ist derzeit leider nur auf den Minimalbedarf ausgelegt. Auch die Versorgung der Schulen mit Sonderpädagogen bewegt sich aufgrund des Lehrermangels am unteren Limit. Alle an der Wieschhofschule beschäftigten Lehrkräfte haben sich bereiterklärt Präsenzunterricht zu erteilen, niemand ist also vom Präsenzunterricht befreit.

Technologie-entwicklung

Die Lehrkräfte der Wieschhofschule haben derzeit nur die Möglichkeit die privat angeschafften technischen Voraussetzungen, die sie sich selbst geschaffen haben, zu nutzen. Dazu gehören der private Breitbandanschluss, der PC, das Laptop, das Tablet. Leihgeräte aus der Schule stehen leider nicht zur Verfügung. Die vom Schulträger angekündigten Ipads sind noch nicht in der Schule eingetroffen, ein Liefertermin steht noch nicht fest. Gleichwohl hat die Schule einen schulinternen Fortbildungstermin für den 01.12.2020 zur Einführung der Ipads mit dem Kompetenzteam vereinbart.

 

 

Organisatorischer und pädagogischer Plan zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht in der Wieschhofgrundschule Olfen:

 

3. Umsetzung

Aspekte

Leitfragen

 

In Kontakt bleiben

So viel asynchrone
Kommunikation wie möglich,
so viel synchrone wie nötig.

So viel Empathie und Beziehungsarbeit wie möglich, so viel Tools und Apps wie nötig.

 

Ein Bild, das Teller enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

 

Wie bereits oben beschrieben bleiben Lehrkräfte, Schüler und Eltern über verschiedene Kommunikationskanäle in Kontakt. Durch die flächendeckende Einrichtung von Email-Verteilern in allen Gruppen können Informationen und Materialien schnell und einfach verschickt werden. Wichtige Gesprächen können per Telefon/ Telefonkonferenz oder auch über eine Videokonferenz geführt werden. Materialpakete mit Kopien und ähnlichem werden in der Schule ausgegeben. Zusätzlich gibt es die Informationsmöglichkeit über unsere homepage und die schulfacebook-Seite. Einige Kolleginnen haben sich zudem ein zweites private Handy angeschafft, dass sie aussschließlich für den schulischen Kontakt  zu Eltern und Kindern nutzen.

Das Kollegium kommuniziert derzeit noch über das private Handy und über private Mailadressen. Wir sind aber gerade dabei den LOGINEO Messenger für uns zu aktivieren. Es gibt einen gemeinsamen Jahreskalender, einen jeweils aktuellen Wochenplan, einen Schulserver und in der Schule zu nutzende Laptops, die jeweils mit dem Klassenwhiteboard verbunden und eine Dateiablage besitzen, auf die alle Lehrkräfte der Schule zugreifen können. 

 

Lernprozesse gestalten

 

So viel offene Projektarbeit wie möglich, so viele kleinschrittige Übungen wie nötig.

So viel einfache Technik
wie möglich, so viel neue Technik wie nötig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die jahrgangsübergreifenden Klassen haben bereits vor Jahren die Lehrkräfte dazu bewegt den Unterricht anders zu organisieren. Selbstständige Aufgabenformate über SLAP etc. und das Erarbeiten neuer Lerninhalte gemeinsam mit der Klassenleitung wechseln sich ab.

Für die Lehrkräfte ist es selbstverständlich Transparenz zu geben. So werden in jeder Klasse Tages- Wochen- und Reihenpläne angefertigt. Jedem Kind ist klar, was es an diesem Tag und in dieser Woche erwartet. Zudem arbeiten die Lehrkräfte, wie bereits oben ausgeführt, parallel.

Durch die Etablierung von Whiteboards seit über 12 Jahren hier an der Wieschhofschule in allen Klassenräumen sind die Kinder die Präsentationen von Lerninhalten über das digitale Medium gewohnt, sodass eine so übermittelte Lerneinheit imm Distanzunterricht für die Kinder bekannt wäre. Ebenso wird (fast) täglich der Laptop in allen Klassen der Schule als Lernmedium eingesetzt. Er gehört für alle Kinder als Arbeitsmittel im täglichen Unterricht ganz selbstverständlich dazu und wird von Beginn an bereits im ersten Schuljahr genutzt. Die online-Angebote der verschiedenen Verlage bieten oftmals auch eine direkte Rückmeldung an das Kind mit an. Man sieht genau, wie viele Medaillen man bereits erreicht hat, es gibt nach einer bestimmten Anzahl von richtig gelösten Aufgaben einen kleinen Belohnungsfilm, bei richtig gelösten Aufgaben gibt es einen melodischen Ton, etc.

 Unsere besonders unterstützungsbedürftigen Kinder wie die Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf oder unsere DAZ- Kinder in der Erstfördrung werden hier besonders engmaschig begleitet. Über unsere Sonderpädagogen und unsere Sozialpädagogin wird ein intensiver Kontakt zu den Eltern gehalten.

 Rückmeldungen können an die Lehrkraft ebenfalls über den Email-Kontakt erfolgen, ebenso gibt es im Eingangsbereich neben dem Postkasten Ablagekörbe für fertig erstelltes Material. Natürlich wird auch der Postweg wie bisher weiter genutzt.

 

Struktur geben

 

So viel Vertrauen und Freiheit wie möglich, so viel Kontrolle und Struktur wie nötig.

 

 

 

Für die einzelnen Klassen sind jeweils der Klassenlehrer und auch der jeweilige Baumpartner verantwortlich. Zusammen unterstützen und begleiten diese Tandems die Kinder eines Baumes, so, wie sich auch im Präsenzlernen die beiden Klassen ergänzen.

Die Elterninformation erfolgt wie oben bereits beschrieben.

Die jeweilige Wochenstruktur als Plan mit Lernzeiten und Lernprozessen steht genauso wie im Präsenzunterrricht bereit, wobei der Distanzunterricht sich auf die wesentlichen Unterrichtsinhalte reduziert und Sport-, Kunst und Musik nur ergänzend bereitgestellt wird. Wir nutzen dazu die mit dem analogen Material ausgegebenen SLAPS und Wochenpläne und die auf den oben beschriebenen digitalen Wegen veröffentlichten Padlets für die einzelnen Klassen und Jahrgangsstufen.  Innerhalb der einzelnen Gruppen werden zudem Videokonferenzen von den Lehrkräften angeboten.

 

Lernprozesse begleiten

 

So viel Peer-Feedback wie möglich, so viel Feedback von Lehrenden wie nötig.

 

Ein Bild, das Zeichnung enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Eine Feedback – Kultur ist den Lehrkräften an der Wieschhofschule wichtig und gehört zur Klassenstruktur. Auch während des Distanzunterrichts soll diese Feedback-Kultur aufrecht erhalten werden, dazu werden die oben beschriebenen Kanäle genutzt.  Diese kann auch situativ erfolgen, dabei können die Lehrkräfte einen Audio- oder Videokommentar anfertigen, schriftliche Rückmeldung per E-Mail geben oder auch  Rückmeldungen per Lernmanagementsystem weitergeben, dazu möchten wir den LOGINEO – Messenger nutzen.  Bei längerfristigen Distanzsituationen ist über die Ausweitung der  jeweiligen Leistungsbewertung  nachzudenken, dass können Gespräche in Videokonferenzen z.B. über den Entstehungsprozess bzw. über den Lernweg sein, es können punktuelle Leistungsüberprüfungen durchgeführt und in der Schule nach Aufnahme des Präsenzunterrichts geschrieben werden. Dabei kann auch auf die im Distanzlernen angefertigten Produkte zurückgegriffen werden. Dieses muss ganz tagesaktuell erfolgen und individuelle zur Situation passend festgelegt werden.

Quellen und weitere Informationen

 

 

 

Aktuelles