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Kunst

Lernen ist eine Erfahrung in neuen Situationen, mit unterschiedlichen Materialien oder Materialkombinationen. Der Kunstunterricht biete die Möglichkeit, mit vom Lehrer vorgegeben Material zu experimentieren. Im Gegensatz zum naturwissenschaftlichen Unterricht darf aber das Experiment einen freien Ausgang haben. Jeder soll das machen, was er fühlt, denkt und wie es seine momentane Lebenssituation bestimmt; denn alles ist richtig im Kunstunterricht und das ist das Besondere daran. Der Kunstunterricht bietet allen Teilhabenden die Möglichkeit, die Hände als Denkorgan einzusetzen¸ denn sie müssen mit den Händen arbeiten und die Dinge begreifen. Das Vermitteln von künstlerischen Techniken steht nicht im Vordergrund, sondern das Lernen von Gestaltungen, von Problemen zu lösen, das Arbeiten im Team, das Erlangen von Sozialkompetenzen und das Präsentieren von Arbeiten in einem wertfreien Raum. Diese Problemlösungsfähigkeit, die in ganz vielen Bereichen des Kunstunterrichtes vorkommt, die ist wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung. Der Unterricht fördert das Querdenken, nicht aufzuhören, sondern weiterzumachen und am Thema zu bleiben. Dabei ist es möglich, dass Personen unterschiedlichsten Alters zusammenarbeiten. Nicht nur das altersgemischte Lernen unserer Schule ist im Kunstunterricht möglich, sondern auch generationenübergreifendes Lernen. Je mehr unterschiedliche Menschen an einem Unterrichtsthema zusammenarbeiten, umso mehr entwickelt sich die Ausdrucksfähigkeit, das Selbstvertrauen, die Konfliktfähigkeit und die soziale Kommunikation der Teilnehmer.

 

Expressiver Gebrauch von Farben am Beispiel von Mackes „Mit gelber Jacke“ (Klasse 3/1)

 

Die drei Säulen, auf dem der Unterricht auch bei uns basiert, sind die Produktion von Bildern und dreidimensionalen Werken mit den unterschiedlichsten Materialien und Techniken, die Rezeption und die Reflexion von Werken.

 

http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lehrplaene/lehrplaene-gs/kunst/lehrplan-kunst/kernlehrplan-kunst.html

 

Kunstproduktionsbereiche:

  • Räumliches Gestalten

  • Farbiges Gestalten 

  • Grafisches Gestalten

  • Textiles Gestalten

  • Gestaltung mit technisch-visuellen Medien

  • Szenisches Gestalten

  • Auseinandersetzung mit Bildern und Objekten.

 

Beim Gestalten in den verschiedenen Materialfeldern gelangen die Kinder vom Erproben der Materialien, Techniken und Werkzeuge über das zielgerichtete Gestalten zum Präsentieren ihrer Arbeitsergebnisse. Dementsprechend ergeben sich in diesen sechs Bereichen jeweils die Schwerpunkte:

  • Erproben von Materialien, Techniken und Werkzeugen

  • Zielgerichtet gestalten

  • Präsentieren.

 

Die Bereiche und die ihnen zugeordneten Schwerpunkte sind verbindlich, stellen aber keine Unterrichtsthemen oder -reihen dar. Sie wirken vielmehr bei der Planung und Durchführung des Unterrichts für die Gestaltung komplexer Lernsituationen integrativ zusammen.

 

 

Drachen aus Ton Klasse (4/2)

 

Auch in unserem Kunstunterricht gibt es Kompetenzen in ganz klar festgelegte Bereiche. Eine gute Materialqualität beim Arbeiten z. B. mit Ton oder Knete kann nur entstehen, wenn sich die Teilnehmer mit dem Werkstoff auseinandersetzen, lange genug daran forschen und arbeiten. Erst wenn diese Prozesse durchlaufen sind, kann eine Kompetenz erzielt werden. Ebenso ist es eine Kompetenz über Bilder zu sprechen oder Medien, das auch anderen mitteilen zu können und sich selbst darzustellen.

z.B. Kompetenzen Kunst erstes Schulbesuchsjahr Wieschhofschule

a. - kennt den Gebrauch unterschiedlicher Farbmaterialien und nutzt diese entsprechend.

b. - setzt eigene Gestaltungsvorstellungen mit formbaren Materialien erkennbar um.

c. - spricht über Gefühle und Empfindungen bei der Betrachtung von Bildern und Objekten.

 

aus dem Bilderbuch „Freunde“ von Helme

Dreidimensionale Umsetzung der Szenen aus dem Bilderbuch „Freunde“ von Helme Heine Klasse (3/1)

 

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